Liebe Gemeinde,
zum 15. Juni hat mich unser Herr Kardinal zum Dienst in der Gemeinde und im
Klinikum Steglitz beauftragt.
Nun ist es fast genau 2 Jahre her und ich muss mich schon von Ihnen verabschieden.
Leider konnte ich nicht wirklich zwei volle Jahre bei Ihnen arbeiten. Krankheitsbedingt
sollte es nur bis März 2000 gehen, also genaugenommen nur 9 Monate. Ich
bin mit Rücksicht auf meine stets gefährdete Gesundheit gezwungen,
jetzt schon in den Ruhestand zu gehen.
Aus meiner Sicht ein zu kurzer Zeitraum , um Bleibendes zu schaffen. Aber für
einige, mit denen ich ein wenig intensiver zu tun hatte, hoffe ich vielleicht
Spuren hinterlassen zu haben.
Die Gemeinde ist mir auch in kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Der Dienst bei
Ihnen hat mir Freude bereitet. Auch möchte ich allen danken, die mich in
meiner Arbeit unterstützt haben und mir während meiner Krankheit Genesungswünsche
zukommen ließen. Dank für alles Schöne und Gute, das ich empfangen
durfte.
Zum Schluß möchte ich Ihnen - wie Sie es von mir gewohnt sind - ein
gutes Wort mit auf den Weg geben.
Aus der Kunst der kleinen Schritte von Antoine de Saint Exupery hat mir besonders
gefallen:
"Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen
Güte, mit oder ohne Worte, an rechter Stelle abzugeben."
Herzlichst Ihr Diakon Reinhard Dulski
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Stand: 25.Juni 2001