Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie in Lichterfelde mit den Kirchen Heilige Familie und St. Annen



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Die Veranstaltungen der "Ökumenischen Initiative" befinden sich unter "Aktuell" bei den laufenden Terminen.


Der Evangelische Kirchentag 2017 wird vom 24.-28.05.
in Berlin statt finden!
Dazu ein Schreiben unseres Erzbischofs Dr. Heiner Koch...

Auch unsere Gemeinde beteiligt sich und braucht noch viele Helfer.
Alle Infos hier...

Grußwort für den Monat April


Liebe Gemeinde,

das heraus ragende Ereignis im Monat April ist das Osterfest, das die Christen weltweit feiern. Für die meisten ist die Feier der Osternacht die Gelegenheit, die Auferstehung in besonders feierlicher Weise zu zelebrieren.

Allerdings kann sich die angemessene Feier dieser zentralen Glaubens- wahrheiten nicht nur auf die Osternacht oder den Ostersonntag beschränken. Das wäre „Rosinenpickerei“. Deshalb spricht die Kirche von der notwendigen Feier des „Triduums“, also der Feier von Tod und Auferstehung in drei Teilen. Das Triduum beginnt mit der Gründonnerstagsliturgie, die allerdings vergleichsweise meist nur schwach besucht wird.

Schade eigentlich, denn gerade hier erinnert sich die Christenheit an die freiwillige Hingabe Jesu in den Willen des himmlischen Vaters aus Liebe zu den Menschen. Am Gründonnerstag hören wir die innigsten und liebevollsten Worte Jesu, wir hören die eindringliche Mahnung zum Dienst und Gedächtnis an ihn. Ohne den Gründonnerstag können wir auch die Eucharistiefeier nicht verstehen, die ja der zentrale Glaubensvollzug der Gemeinde ist.

Der zweite Teil des Triduums ist die Feier des Karfreitags, des Leidens und Sterbens Jesu. Die Karfreitagsliturgie führt uns hin zur körperlichen seelischen Qual Jesu, die er unseretwegen auf sich genommen hat, damit wir die Größe seiner Liebe erkennen können. An diesem Tag ist vor allem unsere andächtige Sprachlosigkeit die angemessene Form der Nachfolge. Diese Sprachlosigkeit zelebriert die Kirche auch noch am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe, der ohne jegliche Feier begangen wird.

Die Auferstehungsfeier der Osternacht schließt das Triduum ab. Die Freude, dass kein Tod endgültig sein kann und jedes Sterben eine Auferstehung haben wird, diese Freude und Gewissheit wird in allen möglichen Ausdrucksformen gefeiert. „Christus ist auferstanden – er ist wirklich auferstanden“, diesen österlichen Ruf können wir gar nicht oft genug wiederholen.

Ich lade Sie herzlich ein, alle drei Teile des „Triduums“ mitzufeiern. Nur im Miteinander der drei Liturgien können wir das Geheimnis von Jesu Liebe, Tod und Auferstehung erahnen.

Ich wünsche Ihnen für diesen Monat die Kraft und in den Momenten, wo manches zu sterben scheint, die Gewissheit der bevorstehenden Auferstehung.

Ihr
Konrad Heil
-Pfarrvikar-



Wenn wir füreinander einstehen
ist das ein Zeichen dafür,
dass wir Erlöste sind...


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