Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie in Lichterfelde mit den Kirchen Heilige Familie und St. Annen



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In Audienz beim Papst...





In der Fastenzeit ist an jedem Freitag um 18 Uhr die ökumenische Passionsandacht in der Johannes-Gemeinde.


Die Veranstaltungen der "Ökumenischen Initiative" befinden sich unter "Aktuell" bei den laufenden Terminen.


Der Evangelische Kirchentag 2017 wird vom 24.-28.05.
in Berlin statt finden!
Dazu ein Schreiben unseres Erzbischofs Dr. Heiner Koch...

Auch unsere Gemeinde beteiligt sich und braucht noch viele Helfer.
Alle Infos hier...
Fastenhirtenwort des Erzbischofs Dr. Heiner Koch zum Download


Grußwort für den Monat März


Liebe Gemeinde,

„Das Wort Gottes ist ein Geschenk. Der andere ist ein Geschenk.“

Unter diesen Titel hat Papst Franziskus seine Botschaft zur Fastenzeit 2017 gestellt. Hier eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Gedanken.

Die österliche Bußzeit ist ein Neuanfang, ein Weg, der zu einem sicheren Ziel führt: Zum Pascha der Aufer­stehung, zum Sieg Christi über den Tod. Und immer richtet diese Zeit eine nachdrückliche Einladung zur Umkehr an uns: Der Christ ist aufgerufen, »von ganzem Herzen« (Joel 2,12) zu Gott zurück zu kehren, um sich nicht mit einem mittelmäßigen Leben zufrieden zu geben, sondern in der Freundschaft mit dem Herrn zu wachsen.

Der Papst unterstreicht, dass gerade die vorösterliche Bußzeit eine Einladung ist, das Wort Gottes mit größerem Eifer zu hören und zu meditieren.

1. Der andere ist ein Geschenk
Die Geschichte von Lazarus und dem Reichen lehrt uns, dass der andere ein Geschenk ist. Auch der Arme vor der Tür des Reichen ist nicht etwa ein lästiges Hindernis, sondern ein Appell, umzukehren und das eigene Leben zu ändern. Jedes Leben, das uns entgegenkommt, ist ein Geschenk und verdient Aufnahme, Achtung und Liebe. Das Wort Gottes hilft uns, die Augen zu öffnen, um das Leben aufzunehmen und zu lieben, besonders wenn es schwach ist.

2. Die Sünde macht uns blind
Der Apostel Paulus sagt: » Die Wurzel aller Übel ist die Habsucht « (1 Tim 6,10). Sie ist der Hauptgrund für die Verdorbenheit und ein Quell von Neid, Streitigkeiten und Verdächtigungen. Anstatt ein Mittel zu sein, das uns dient, um Gutes zu tun und Solidarität gegenüber den anderen zu üben, kann das Geld uns und die Welt einer egoistischen Denkweise unterwerfen, die der Liebe keinen Raum lässt und den Frieden behindert.
Der Reiche in der Erzählung Jesu sieht den hungrigen, mit Geschwüren bedeckten und in seiner Erniedrigung entkräfteten Lazarus überhaupt nicht.

3. Das Wort Gottes ist ein Geschenk
Das Evangelium vom reichen Prasser und dem armen Lazarus hilft uns, uns gut auf das Osterfest vorzubereiten, das näher rückt. Die Liturgie des Aschermittwochs lädt uns zu einer Erfahrung ein, die jener ähnlich ist, die der Reiche in sehr dramatischer Weise macht. Der Priester spricht beim Auflegen der Asche: » Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst. « Beide – der Reiche und der Arme – sterben nämlich, und der Hauptteil des Gleichnisses spielt im Jenseits.

Der Reiche, der Brüder hat, die noch leben, bittet nämlich Abraham, Lazarus zu ihnen zu schicken, um sie zu warnen. Doch Abraham antwortet: » Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören « (V. 29).
Auf diese Weise kommt das eigentliche Problem des Reichen zum Vorschein: Die Wurzel seiner Übel besteht darin, dass er nicht auf das Wort Gottes hört; das hat ihn dazu gebracht, Gott nicht mehr zu lieben und darum den Nächsten zu verachten. Das Herz gegenüber Gott zu verschließen, hat zur Folge, dass sich das Herz auch gegenüber dem Geschenk verschließt, das der Mitmensch ist.

Die österliche Bußzeit ist die günstige Zeit, um sich zu erneuern in der Begegnung mit Christus, der in seinem Wort, in den Sakramenten und im Nächsten lebendig ist. Der Herr, der in den vierzig Tagen in der Wüste die List des Versuchers überwunden hat, zeigt uns den Weg, dem wir folgen müssen.

Möge der Heilige Geist uns leiten, einen wahren Weg der Umkehr zu gehen, um das Geschenk des Wortes Gottes neu zu entdecken, von der Sünde, die uns blind macht, gereinigt zu werden und Christus in den bedürftigen Mitmenschen zu dienen. Ich ermutige alle Gläubigen, diese geistliche Erneuerung auch durch die Teilnahme an den Fastenaktionen zum Ausdruck zu bringen, die viele kirchliche Organismen in verschiede­nen Teilen der Welt durchführen, um die Kultur der Begegnung in der einen Menschheitsfamilie zu fördern. Beten wir füreinander, dass wir am Sieg Christi Anteil erhalten und verstehen, unsere Türen dem Schwachen und dem Armen zu öffnen.
Dann können wir die Osterfreude in Fülle erleben und bezeugen.

Das wünscht Ihnen

Ihr
Konrad Heil
-Pfarrvikar-



Wenn wir füreinander einstehen
ist das ein Zeichen dafür,
dass wir Erlöste sind...


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